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App-Indexing

Info

App-Indexing beschreibt einen Prozess, durch den auf Smartphones und Tablets installierte Anwendungen für Suchmaschinen durchsuchbar werden. Dies funktioniert über sogenannte Deep Links. Dabei handelt sich um Backlinks, die nicht auf die Startseite einer Web-Präsenz bzw. App verweisen, sondern auf eine Unterseite. Das eigentlich geschlossene Öko-System herunterladbarer Apps wird auf diese Weise geöffnet.

Google hat das App-Indexing im Jahr 2013 im Rahmen des Hummingbird-Updates eingeführt und seitdem stetig weiterentwickelt. Neu hinzu kam beispielsweise die Möglichkeit für Entwickler, den Button „direkt in der App öffnen“ einzubinden. Die Suchmaschine erkennt, dass eine Anfrage über ein Mobilgerät gestellt wird, die auf eine installierte App verweist. Sie blendet dann den entsprechenden Hinweis ein.

Welchen Vorteil bietet das App-Indexing?

Das Indexing wird bislang nur selten genutzt. Dies liegt teilweise an der Schwierigkeit, die viele Entwickler mit den Links haben. „App-Indexing vs. Deep Links“ gehört beispielsweise zu den meist geäußerten Phrasen in den einschlägigen Fachforen, in denen um Hilfe gebeten wird. 2016 waren beispielsweise 74 Prozent der Android- und sogar 90 Prozent der iOS-Apps nicht für das Indexing geöffnet.

Seit damals hat sich die Situation zwar gebessert, aber nicht dramatisch. Beispielsweise mangelt es immer noch an einem einfach verständlichen App-Indexing iOS Tutorial. Google als Konzern hinter Android hat eine entsprechende Anleitung selbst geliefert. Wer die zusätzliche Mühe für die Einpflege der Indexing-Deep Links auf sich nimmt, kann auf diese Weise einen großen Vorsprung gegenüber den Konkurrenten erreichen.

Was sind Deep Links?

Deep Links verweisen direkt auf ganz bestimmte, „tieferliegende“ Unterseiten einer webbasierten Anwendung.

 

Weiterführende Links: Search Engine Land


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