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Cybersquatting

Was bedeutet Cybersquatting?>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Beim Cybersquatting registrieren Nutzer Domains, die einem Markennamen (Brandjacking) oder Personennamen (Namejacking) beinhalten. Die Cybersquatter haben keinen eigenen Bezug zu diesem Namen. Stattdessen bieten sie diesen Personen oder Rechteinhabern an Marken die Domains zu meist hohen Preisen an. Sie spekulieren darauf, dass die Betroffenen aufgrund des großen Interesses an der jeweiligen Domain das Angebot annehmen. Cybersquatting ist von Typosquatting zu unterscheiden, bei dem die Verantwortlichen auf Tippfehler-Domains setzen.

Wie können Betroffene gegen Cybersquatting vorgehen?

Die internationale Organisation Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat mit der Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy (UDRP) ein Streitschlichtungsverfahren entwickelt. Es gilt für fast alle Top-Level-Domains auf der Welt. Betroffene können sich an eine von ICANN zugelassene Schlichtungsstelle wenden. Ein Rechteinhaber an einer Marke sollte beweisen können, dass der Domainname seinem Markennamen gleicht oder ähnelt. Die andere Partei kann darauf reagieren, ein Schlichter entscheidet verbindlich. Der gravierende Nachteil für den Kläger sind die hohen Gebühren, die er unabhängig vom Ergebnis tragen muss. Bei der WIPO liegen sie bei mindestens 1.500 US-Dollar.

Alternativ kann er bei Cybersquatting ordentliche Gerichte bemühen:

  • Rechte an Marken: Inhaber können sich auf das Markengesetz berufen.
  • Personenname: Sie können auf das Namensrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches verweisen.

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