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Delphi

Delphi ist eine Methode der Marktforschung und beschreibt ein mehrstufiges, systematisches Befragungsverfahren. Die Befragung ist eine Schätzmethode und zeichnet sich durch eine Rückkopplung aus. Mit der Methode lassen sich Trends, künftige Ereignisse und technische Entwicklungen abschätzen. Unterschieden werden die Standard-Methode und die Breitband-Methode. Wie auch das antike Orakel von Delphi soll das Befragungsverfahren Ratschläge für die Zukunft erteilen.

Wie funktioniert das Delphi-Verfahren?

Befragt werden Experten eines Fachgebietes mittels eines Fragen- oder Thesenkatalogs. In mindestens zwei Runden geben sie ihre Einschätzung zu den aufgestellten Thesen ab. Ab dem Ende der zweiten Runde erhalten die Experten ein Feedback zu den bisher gewonnenen Erkenntnissen. Die Identität der Teilnehmer bleibt dabei anonym, damit dominante Personen die Gruppendynamik nicht beeinflussen können. Das Design der Delphi-Studien ist mehrstufig (Runden) und soll Fehleinschätzungen der Experten reduzieren.

Welche Schwächen zeigt diese Methode?

Der Begriff „Experte“ ist nicht klar definiert und die Teilnehmer können in ihrer Fachkenntnis überschätzt werden, sodass sich aus ihren Meinungen schließlich kein Zukunftswissen generieren lässt. Das Erarbeiten der Thesen erfordert den Einsatz geeigneter Methoden, denn sie müssen kurz, prägnant und eindeutig formuliert sein. Bei allen Gruppenbefragungen entstehen soziale Situationen, in denen Autorität oder Grabenkämpfe zu Verzerrungen des Ergebnisses führen können. Zum Vermeiden von Präsenzen können Fragebögen per E-Mail an die Teilnehmer verteilt werden.

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