Skip to main content

DHTML

Was bedeutet DHTML?>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Die Abkürzung DHTML steht für dynamic HTML, heute wird in Fachkreisen eher der Begriff DOM-Scripting verwendet. Obwohl die einfache und textbasierte Auszeichnungssprache HTML die Erstellung von facettenreichen und visuell ansprechenden Webseiten erlaubt, bleibt das Gerüst im Grunde statisch. Schon zu Anfang der 1990er-Jahre haben Webentwickler deshalb Wege gesucht, innerhalb der Seiten animierte Teile zu erzeugen.

Für den Internet Explorer bot sich die Microsoft-eigene Skriptsprache JScript an. Als Werkzeug für den damals Markt-dominierenden Browser Netscape Navigator wurden erste Versionen von JavaScript verwendet. Die erzielten Effekte waren Aufklappen von Menüs, Farbveränderungen von Kacheln beim Darüberfahren mit der Computermaus oder Drag & Drop von Objekten innerhalb des Browserfensters.

Starke Effekte, zweifelhafter Ruf

Trotz beeindruckender Ergebnisse wurde viel Effekthascherei betrieben, besonders auf Hobbywebseiten. So zogen die Surfer bei Mausbewegungen plötzlich ganze Sternenhaufen hinter sich her und verlangsamten damit ihren PC. Es stellte sich rasch die Frage nach dem Mehrwert von solchen optischen Zugaben. DHTML war Browser-spezifisch programmiert. In einigen Browsern funktionierten die Effekte nicht oder ergaben Fehler.

Was damals DHTML war, wird heute mit anderen Werkzeugen bewerkstelligt. JavaScript ist geblieben, ja sogar zu einer der weitverbreitetsten und beliebtesten Websprache für animiertes Web aufgestiegen. Es erweitert die Möglichkeiten des statischen HTML und von CSS zugunsten dynamischer, spannender und interaktiver Webseiten, einer neuen und modernen Auflage von DHTML.


Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns


Weitere Inhalte