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Document Object Model (DOM)

Was bedeutet Document Object Model?

Bei dem Document Object Model handelt es sich um eine Spezifikation einer Schnittstelle. Diese wurde vom World Wide Web-Consortium entwickelt, um XML- und HTML-Dokumente dynamisch verändern und an unterschiedliche Webbrowser-Umgebungen anpassen zu können.

Definition

Das DOM stellt einen W3C-Standard dar, der durch das World Wide Web-Consortium verwaltet wird. Der Standard dient in erster Linie dazu, um auf die Inhalte von XML- und HTML-Dokumenten dynamisch zugreifen zu können. Das DOM ist jedoch grundsätzlich nicht auf statische Webdokumente beschränkt, sondern kann für die Erstellung unterschiedliche Konstrukte in verschiedenen Programmiersprachen genutzt werden.

Baumstruktur

Die Baumstruktur, anhand derer ein HTML- bzw. XML-Dokument dargestellt wird, setzt sich aus sogenannten Knoten (Nodes) zusammen. Jeder einzelne Bestandteil einer Webseite kann als Knoten dargestellt werden, der in einer Beziehung zu anderen Knoten steht. Es werden folgende Arten von Knoten unterschieden:

  • Textknoten
  • Elementknoten
  • Attributknoten

Einsatzbereiche

Die Schnittstelle wurde in erster Linie geschaffen, um Webinhalte in verschiedenen Webbrowser-Typen dynamisch und einheitlich anzeigen zu können. Da statische Websites früher in verschiedenen Webbrowsern unterschiedlich angezeigt wurden, wurde das Document Object Model genutzt, um Webseiten dynamisch zu programmieren und an die jeweiligen Browser-Typen individuell anzupassen. Das Document Object Model ermöglicht Entwicklern, auf jedes Element einer Webseite über eine einheitliche Schnittstelle programmatisch zugreifen und diese dynamisch verändern zu können.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/Document_Object_Model


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