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Domain Name System (DNS)

Was bedeutet Domain Name System?

Die weltweit standardisierte Zuordnung von sprechenden URLs zu numerischen IP-Adressen wird als Domain Name System bezeichnet. Oft wird das Konstrukt mit einem Telefonbuch verglichen. So wie ein Einwohner einen Namen mit zugehöriger Telefonnummer besitzt, hat ein Server einen Namen mit eigener IP-Adresse. Beim Menschen können wir die Verbindung über einen Online-Telefondienst ausfindig machen. Beim Server tippen wir dafür folgenden Befehl in das CMD- oder PowerShell-Fenster ein:

  • nslookup www.google.com (CMD)
  • test-netconnection www.google.com (PowerShell)

Die nachgefragte Auskunft über den entfernten Server ergibt eine IPv4-Adresse in der Form 172.217.168.68 zurück. Sieht der Rückgabewert dagegen wie z. B. 2a00:1450:400a:803::2004 aus, handelt es sich um eine Nummer im moderneren IPv6-Format. Der Rückweg, wenn jemand die IP-Nummer kennt und daraus den Servernamen ableiten will, wird als Reverse Lookup bezeichnet.

Die ICANN überwacht die DNS-Baumstruktur

Das DNS hat zwei wesentliche Vorteile. Einerseits kann die IP-Adresse gewechselt werden, ohne dass dazu die URL für den Benutzer ändert. Andrerseits kann der sprechende Servername mit Loadbalancing verknüpft werden, sodass der Computeranwender, ohne dass er es merkt, auf einen gerade weniger ausgelasteten Server umgeleitet wird. Die weltweiten DNS-Daten sind in einer Datenbank gespeichert, die von DNS-Servern automatisch aktualisiert und weitergereicht wird. Oberste verwaltende Instanz ist die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers). Sie überwacht die korrekte Funktionsweise der Namenshierarchie im Domain Name System DNS.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System


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