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Drittparteien-Audit

Ein Drittparteien-Audit wird durchgeführt, wenn ein Unternehmen beschlossen hat, ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) zu erstellen, das einem Standardsatz von Anforderungen wie ISO 9001 entspricht, und ein unabhängiges Unternehmen beauftragt, ein Audit durchzuführen, um zu überprüfen, ob es dem Unternehmen gelungen ist, die Anforderungen zu erfüllen.

Wer führt ein Drittparteien-Audit durch und wie funktioniert es?

Die eingesetzten unabhängigen Unternehmen bezeichnet man als Registrare oder Zertifizierungsstellen. Sie führen Audits durch, um zu überprüfen, ob das Qualitätsmanagementsystem die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Anschließend erteilen sie Unternehmen, welche die Anforderungen erfüllen, eine Zertifizierung.
Die Zertifizierung kann genutzt werden, um Kunden des zertifizierten Unternehmens die Gewissheit zu geben, dass das QMS die Anforderungen des gewählten Standards erfüllt.

Es gibt drei Arten von Audits, die in diesem Prozess durchgeführt werden:

  • Zertifizierungsaudits
  • Wartungs- oder Überwachungsaudits
  • Rezertifizierungsaudits

Wer nutzt ein Drittparteien-Audit?

Unternehmen, die in bestimmten Hochrisikokategorien tätig sind – wie Druckbehälter, Spielzeug, Gasgeräte, Aufzüge sowie medizinische und elektrische Geräte -, und in Europa geschäftlich tätig werden möchten, müssen dazu bestimmte Anforderungen erfüllen. Eine Möglichkeit für Unternehmen, die Anforderungen zu erfüllen, besteht darin, ihr Managementsystem von einer externen Audit-Organisation zertifizieren zu lassen.


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