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Last-modified

Last-modified beschreibt einen optionalen Teil eines http-Headers, der einem Browser die Arbeit erleichtern soll. Oft ist deshalb auch alternativ von einem „Last Modified http-Response-Header“ die Rede. Der Header kommt für die Kommunikation zwischen Browser (Client) und Server zum Einsatz. Der Client fragt ab, wann die Webpräsenz zuletzt geändert wurde. Er erfährt vom Server auf diese Weise, ob er die gesamte Seite neu laden muss oder eine ältere Version aus dem Cache verwenden kann.

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Oft im Zusammenspiel mit der „if-modified-since“-Anfrage

Gewöhnlich gibt der Server einfach ein Datum mit Uhrzeit aus, wenn er nach der letzten Änderung einer Seite gefragt wird. Dies könnte beispielsweise so aussehen: Mon, 13 Feb 2020 11:22:03 GMT. Hat der Client die Seite zwischenzeitlich geladen, kann er die gecachte Version verwenden. Um das Ganze weiter zu vereinfachen, wird die „Last-Modified“-Anfrage oft mit dem „if-modified-since“-Zusatz verbunden. Der Client fragt ab, ob die Seite seit einem Stichtag geändert wurde. Ist dies nicht der Fall, spielt der Browser lediglich den Status Code 304 zurück (Status Code 200 bei einer Änderung). Ein Arbeitsschritt wird auf diese Weise also eingespart, da der Client keinen Abgleich durchführen muss.

Die Vorteile des Headers

  • Ressourcen werden gespart. Nicht jede Seite muss neu geladen werden.
  • Wartezeiten für den Nutzer sind kürzer, weil oft gecachte Seiten gezeigt werden können.
  • Nutzer benötigen bei bestimmten Inhalten den Zeitstempel (beispielsweise bei Medienberichten).
  • Die Serverauslastung wird deutlich reduziert, weil viele Anfragen durch das Zurückspielen des Zeitstempels bereits endet.

Die letzte Änderung und die Suchmaschinenoptimierung

Obwohl der Zeitstempel aufgrund der geschilderten Vorteile im Alltag wichtig ist, hat er seine größte Bedeutung im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung. Google drängt darauf, dass der Header stets vorhanden ist. Die Ressourcen der Crawler sollen auf diese Weise geschont werden. Diese sollen sich wirklich nur die Seiten neu anschauen müssen, die tatsächlich geändert wurden. Entsprechend belohnt Google die Webpräsenzen, die dies beherzigen. Dies ist insbesondere für Portale mit dynamischen Inhalten wichtig – und dazu zählen in der heutigen Zeit praktisch alle Onlineshops.

Fazit: Last-modified-Header ist stets sinnvoll

Obwohl der Header nur optional ist, sollte er stets integriert werden. Er bietet gleich eine ganze Reihe von Vorteilen und nicht einen einzigen Nachteil. Der Aufwand, ihn in den http-Code einzubeziehen, ist beispielsweise sehr gering. Oder, um es mit Googles an Webmaster gerichtete Worten zu sagen: „Durch diese Funktion können Sie Bandbreite und Overhead sparen.

Weiterführende Links:

 


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