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Opera

Schneller und besser browsen – das verspricht der Webbrowser Opera. Was steckt dahinter und wie schneidet er im Vergleich zur Konkurrenz ab?

Opera gilt aufgrund der Einführung von Funktionen wie der Ansicht in Tabulatoren und Mausgesten als Pionier und Wegbereiter für das Browsing von Internetangeboten, wie wir es heute kennen.

Neben Meilensteinen und Errungenschaften war die Geschichte des Browsers allerdings nicht immer positiv. Mit welchen Hürden hatte das Projekt zu kämpfen und wie schneidet der Webbrowser heute im Vergleich zur Konkurrenz ab?

Als kostenloser Webbrowser, der auf allen geläufigen Betriebssystemen, sowohl auf Desktop- als auch auf Mobilgeräten genutzt werden kann. Mit nur etwa 1,31 % Marktanteil in 2019 gehört der Internetbrowser zu den Schlusslichtern. Ist diese Position unbegründet?

Die Geschichte Operas

Was 1994 als Projekt des norwegischen Telekommunikationsunternehmens Telenor begann, begründete nur ein Jahr später die Gründung der Opera Software ASA. Das Unternehmen hinter dem Webbrowser brachte bereits 1996 die erste Version des Programms auf den Markt.

Info

Bis 2006 war der Browser, der auf der Programmiersprache C++ basiert, kostenpflichtig. Operas Layout-Engine Presto wurde mehrfach ausgezeichnet, allerdings 2013 abgelöst. Heute nutzt der Browser die Blink-Engine, welche ebenfalls von Google Chrome und Vivaldi verwendet wird und aktuell als schnellste Engine gilt.Die Verwendung mehrerer Tabs (Tab-stacking) und Mausgesten wurde Ende 2010 angeboten.

Im Jahr 2016 gab es einen Wendepunkt:

Der Browser wurde nach Abstimmung der Aktionäre mit 90 Prozent der Stimmen für 600 Millionen Dollar an die chinesische Unternehmensgruppe „Golden Brick Capital Private Equity Fund I Limited Partnership“ verkauft. Der neue Eigentümer und sein Netzwerk sollten dem schwächelnden Browser einen Aufwind geben. 2019 konnte das Unternehmen durch einen eigenen Gaming-Browser mit der Kennung „GX“ eine Neuerung für Freunde von PC- und Konsolenspielen auf den Markt bringen.

Funktionen des Webbrowsers

Die Funktionen Operas übersteigen oft die der übrigen Webbrowser und sind mit einem niedrigen Platzbedarf der Installation sowie einer ressourcenschonenden Verwendung verbunden. Im Vergleich zu Google Chrome, Firefox, Internetexplorer oder Edge bietet Opera viele exklusive Funktionen.

Die wichtigsten Vorteile und charakteristischen Funktionen des Browsers:

  • schnell und ressourcenschonend
  • kostenloses VPN integriert
  • Adblocker integriert
  • integrierte Batteriesparfunktion
  • Snapshotfunktion
  • integrierte Crypto-Wallet
  • Pop Out Videoplayer
  • integrierte Messengerfunktion

Fazit

Dass sich so wenige Nutzer für den Browser mit norwegischen Wurzeln entscheiden ist eine Überraschung. Operas Leistung und Möglichkeiten können in Tests immer wieder überzeugen. Dass der Marktanteil so klein ausfällt, sollte sich in Zukunft durch Kooperationen und aufgrund der hohen Qualität ändern.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass auch Webbrowser, welche in Tests durchgehend schlecht abschneiden nach wie vor von vielen Anwendern genutzt werden. Vor allem Personen mit etwas Know-how greifen dabei häufiger auf die Funktionen Operas zurück.

So fällt auch das Urteil der PC Welt deutlich aus

[su_quote]Aus dem Trio sticht deshalb Opera als eine Art „Geheimtipp“ mit ausgezeichneter Performance, mehreren Mobilbrowsern für verschiedene Einsatzszenarien, integrierten Messengern für Facebook und WhatsApp sowie – als einzigem im Testfeld – VPN ohne Datenbegrenzung. https://www.pcwelt.de//browsertest[/su_quote]

Weiterführender Link:

www.opera.com


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