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Paid Listing

Was ist ein Paid Listing?

Ein Paid Listing ist die bezahlte Nennung einer Webseite bei Suchmaschinen. Der Begriff steht im Gegensatz zum Organic Listing, bei dem die Nennung durch Relevanz zum Gesuchten Begriff erfolgt. Paid Listings sind Teil der Marketingstrategie vieler Unternehmen.

Wie funktioniert die Platzierung bei Paid Listings?

Das Einstellen eines Paid Listings bei Google erfolgt über Google AdWords als Auktion. Unternehmen bieten auf für Ihre Webseite relevante Keywords. Google entscheidet dann nach drei Faktoren, welche Webseite ganz oben gelistet wird:

  • Abgegebenes Gebot
  • AdRank
  • Qualitätslevel der Seite

Wer alle drei Faktoren bestmöglich erfüllt, erscheint ganz oben in den Suchergebnissen. Additional Paid Listings können sich auch weiter unten, auf der zweiten Seite oder am Rand befinden.

Paid Listings Google Beispiel

Google

Bezahlt wird ein Paid Listing mittels Cost-per-Click. Erst wenn ein User die Webseite tatsächlich aufruft, wird der zu Beginn gebotene Klickpreis an Google fällig. Das macht Paid Listings zu einer finanziell risikoarmen Werbemethode.

Für den größten Erfolg sollte auf ein möglichst spezifisches Keyword geboten werden und der Link zu einem dazu passenden Inhalt führen. Ein Online-Shop für Wein bietet etwa nicht auf das generische, konkurrenzstarke Keyword „Wein kaufen“ sondern auf „Weine aus Franken“ und verlinkt zur entsprechenden Unterseite im Shop.

Was sind Vor- und Nachteile von Paid Listings?

Pro
  • Bezahlte Nennungen bei Suchmaschinen geben Unternehmen die Möglichkeit, möglichst schnell viel Traffic zu generieren, selbst wenn die eigene Seite noch nicht für Suchmaschinen optimiert wurde. Durch den erhöhten Traffic lassen sich auch Rückschlüsse auf das Verhalten der Kunden, die erreichte Conversion-Rate und vieles mehr ableiten. Im Idealfall steigen Umsatz und Bekanntheitsgrad deutlich an.
Contra
  • Von Seiten der User können Paid Listings durch das Benutzen von AdBlockern ausgeblendet werden. Durch das CPC-Modell hat das zwar keine finanziellen Auswirkungen, es schließt aber eine gewisse Zielgruppe aus, die nur durch organische Nennungen im Suchmaschinen-Ranking erreicht werden. Paid Listings werden in den Suchergebnissen als Werbung gekennzeichnet.

Harmonieren Paid Listings und SEO?

Auf längere Sicht betrachtet können Paid Listings die Popularität einer Website steigern was sich positiv auf die organische Suche bei Google auswirkt. Auf den Punkt gebracht sind Sie für SEO eine aussichtsvolle Strategie um schnell zu mehr Nutzerdaten zu gelangen und ein Online-Angebot voranzutreiben. Sollten sich Neukunden in Stammkunden verwandeln können Sie sich sicher sein dass sich das Paid Listing ausgezahlt hat.

FAQ’s

Da die bezahlten Nennungen in der Form einer Auktion vergeben werden, lässt sich kein genauer Betrag nennen. Bei intelligent gewählten Keywords mit niedriger Konkurrenz sind Kosten von wenige Cents pro Klick möglich.
Nach Abschluss der Werbekampagne werden die Webseiten der bezahlten Nennung wieder nach Relevanz, Qualität und den weiteren Ranking-Faktoren von Google im Suchergebnis gelistet. Paid Listings können die Seite aber langfristig erfolgreicher machen, was zu besseren Ergebnissen führt.

Weiterführende Links:

https://unternehmer.de/lexikon/online-marketing-lexikon/paid-listing
https://www.websightdesign.com/services/internet-marketing/search-engine-optimization/organic-listings-at-google
https://support.google.com/google-ads/answer/186472


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