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Safari

Was ist Safari?

Safari ist der Name des Internetbrowsers des kalifornischen Unternehmens Apple. Er ist auf allen Geräten des Hauses vorinstalliert – also auf dem iPhone, dem iPad und allen Computern mit dem Betriebssystem Mac OS. Eine für Windows gedachte Version existiert zwar theoretisch noch, aber ist faktisch tot.

Die Geschichte von Safari

Apples Browser wurde erstmals im Jahr 2003 veröffentlicht. Der Name ist ein spannender Spiegel der Zeit. Damals war das Internet immer noch eine unbekannte und vielfältige Welt, in die man sich auf Erkundungsreise begab. Genau dies sollte der Browser ermöglichen. Für Apple selbst diente er dazu, sich von Microsoft abzugrenzen. Rund um die Jahrtausendwende waren die Kalifornier diesbezüglich sehr engagiert. Auf vor 2003 erschienenen Apple-Computern war der Internet Explorer des Windows-Konzerns vorinstalliert.

Das Interesse an Apples Browsers war anfangs groß, ebbte jedoch schnell wieder ab. Dies änderte sich ab 2007 jedoch schlagartig: Mit dem ersten iPhone gewann Apples Browser stark an Popularität. Die Beliebtheit wurde so groß, dass die Kalifornier aufgrund der hohen Nachfrage sogar eine Version für Windows veröffentlichten. Doch hier konnte der Apple-Browser nie richtig Fuß fassen. Fast zeitgleich stieg Google Chrome auf, der das Erbe des Internet Explorers als weltweit führender Browser antreten sollte. Apple stellte seinen Browser für Windows deshalb im Jahr 2012 ein. Die letzte Version ist zwar noch verfügbar, aber seit damals ohne jedes Sicherheits- und Leistungsupdate.

Safari im Apple-Ökosystem erlebte dagegen einen neuen Boom. 2019 veröffentlichte Apple für das iPad erstmals ein eigenes Betriebssystem. Mit an Bord in iPad OS war eine eine Desktop-Version des Browsers. Das Tablet, das vorher vor allem als Mobilgerät bekannt war, wurde so ein ganzes Stück mehr zu einem vollwertigen Computer. Web-Apps wie die Office-Anwendungen Microsofts und Googles liefen problemlos in dem Browser.

Wichtig!

Zwischen Apple-Geräten arbeitet der Browser zudem nahtlos und überträgt Passwörter sowie Favoriten via iCloud automatisch. Dies ist der Grund, weshalb Chrome in der Apple-Welt nie derart massiv Fuß fassen konnte wie unter Windows.

Vor- und Nachteile von Safari im Vergleich mit Chrome

Pro
  • nahtloses Zusammenspiel zwischen unterschiedlichen Geräten im Apple-Ökosystem
  • zahlreiche Erweiterungen insbesondere für Mac OS
  • stabiler als Chrome durch die perfekte Abstimmung auf die Apple-Betriebssysteme
  • Desktop-Version für das iPad
  • anders als Google Chrome sendet Apples Browser keine Daten wie Sucheingaben unverschlüsselt an den Mutterkonzern
Contra
  • etwas langsamer als Chrome (aber kaum nennenswert)
  • keine derartig gute Integration weiterer Google-Angebote wie Youtube
  • Fehlerberichte werden langsamer als von Google bearbeitet
  • keine aktuelle Version für Windows
  • keine Sandbox-Technologie, um etwaige Malware vom eigenen Betriebssystem fern zu halten

Weiterführende Links:

https://praxistipps.chip.de/chrome-oder-safari-browser-im-vergleich_29404
https://www.giga.de/extra/browser/specials/welche-browser-gibt-es-und-welchen-soll-ich-nutzen

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