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Voice Search

„Siri, wo ist das nächste Sushirestaurant?“ Möglichkeiten der Voice Search, also der Sprachsuche, beginnen das Internet zu ändern!

Cortana, Siri und Alexa läuteten eine neue Generation der Spracheingabe ein. Als Funktion mobiler Endgeräte oder der Smarthome-Zentrale und von Smart Speakern bietet Spracheingabe Möglichkeiten der Steuerung oder eben auch der Suche im Internet.

Heute ist klar, dass es sich nicht nur um einen Trend oder Spielerei handelt. Voice Search bietet mehr Sicherheit im Auto, eine Lösung für Smarthome Nutzer und ermöglicht Internetsessions, ohne einen Monitor zu verwenden. Welche Änderungen brachte die Sprachsuche für Suchmaschinen?

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Wie entwickelte sich Voice Search?

Das Verlangen, von Maschinen verstanden zu werden, reichte bis in die 1950er, wo erste Forschungsaufträge vergeben und rudimentäre Ansätze der Spracherkennung gefunden wurden.

Geräte waren bereits in den 70er Jahren in der Lage, einen Wortschatz von etwa 200 Vokabeln zu erkennen. Die Fortschritte waren rasant: Mitte der 80er gab es bereits Verfahren, welche Computer bis zu 20.000 Vokabeln lernen ließen.

Verantwortlich für die wachsenden Möglichkeiten der Spracherkennung waren immer effektivere Lernsysteme für die künstliche Intelligenz. Bereits in den 1990ern gab es Erkennungssysteme, deren Wortschatz den normaler Menschen überstieg.

Info

Alltagstauglich wurde Spracherkennung erst Anfang der 2000er Jahre durch die „Deep-learning“ Methode „LSTM“ (Long Short-Term Memory).

In den Jahren haben die Systeme gelernt, menschliche Sprache zu interpretieren. Wo anfangs noch glasklar gesprochen und zwischen den Wörtern lange Pausen gemacht werden mussten, sind die Systeme heute immer mehr dazu in der Lage, Hintergrundgeräusche herauszufiltern und auch undeutlich gesprochene Wörter stetig besser zu interpretieren.

Nachteile von Voice Search

Ein Nachteil der Verfügbarkeit von Sprachsuche ist, dass Geräte wie Smarthome Gadgets im Prinzip permanent mithören. Die Konversationen werden ausgewertet und von den Unternehmen z. B. für die Verbesserung der Spracherkennung verwendet.

Im Prinzip warten Geräte rund um die Uhr auf die Worte, die sie aktivieren, und hören dabei auch passiv mit. Bestimmte Aufnahmen von Gesprächen sollen zudem menschlichen Mitarbeitern der Anbieter zugänglich sein, welche diese anhören und abtippen – zur Verbesserung der Technik, heißt es.

Voice Search und SEO

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) musste sich seit dem Aufkommen der Spracheingabe und Spracherkennung immer intensiver mit der Thematik auseinandersetzen und spätestens 2018 galt der Trend, die Optimierung mit auf die Sprachsuche auszuweiten.

Beispiel

Natürlich formulierte Sätze lösten einzelne Schlagwörter ab. Menschen tippten z. B. nicht mehr „Asiatisches Restaurant Charlottenburg“ in die Suchfunktion, sondern nutzte die Voice Search so, wie sie natürlich sprechen würden: „Wo ist das nächste asiatische Restaurant in Charlottenburg?“.

Voice Search und die Zukunft

In den USA sollen 2019 74,2 Millionen und in China 85,5 Millionen Menschen Smart Speaker, also Geräte wie Amazon Echo, nutzen. In Deutschland seien es mit 11,7 Millionen Nutzern 17,2 Prozent der Menschen mit Internetanschluss. Im Vergleich: Im Jahr 2016 waren es in den USA etwa 24 Millionen Nutzer der Smart Speaker.

Die rasant wachsende Anzahl der Personen mit Smart Speakern oder der Nutzer von Suchfunktionen auf dem Smartphone lässt vermuten, dass auch die Voice Search Praxis in Zukunft weiter zunehmen wird. Es ist sogar davon auszugehen, dass die Anzahl der Sprachsuchen die der klassischen Suchanfragen bald übersteigt.

By 2020, 50% of all searches across the internet will be voice-based.
https://quoracreative.com/

Weiterführende Links

https://www.t-online.de/digital/
https://www.emarketer.com/
https://www.forbes.com/
https://www.totalvoicetech.com/
https://en.wikipedia.org/


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